Zur Sicherheit kopfüber

Oben, unten, links und rechts waren bei unseren Piloten dieses Wochenende zeitweise durcheinander. Beim Trudeltraining ging es darum, gefährliche Flugzustände gezielt zu üben. Dazu stand uns der Kunstflugdoppelsitzer "Fox" der Kunstfluggemeinschaft-Hessen und ihre Trainer zur Verfügung. Wir konnten so unter Anleitung und in sicherer Höhe erleben, wie sich das Flugzeug verhält, wenn es zu langsam geflogen wird und zur Seite abkippt - so halten wir unseren Trainingsstand hoch, damit wir auch in Zukunft sicher fliegen.

Unbelohnter Ausflug

Heiß, gewittrig und schwül. Kein Grund für die Piloten der FSVOR, die Flugzeuge im Hangar zu lassen. Wie schon so oft in dieser Saison lag das aufwindreiche Wetter im Norden der Republik. Um dennoch Zählbares für die dritte Segelflugbundesliga zu erreichen, erklärten sich Jörg Gutwald (LS8) und Rainer Meng (LS4) bereit, mit Jürgen (ASW20) nach Ziegenhain ins vermeintlich bessere Wetter nordhessens zu fahren. Die bereits in der ersten Runde angewandte Taktik führte leider nicht zum gewünschten Erfolg. Ziegenhain war nicht weit genug nördlich. Es entwickelte sich ein Flüchten weg von den Schauern. Rainer konnte einem Schauer nicht mehr ausweichen und fand sich unvermittelt neben der Wasserkuppe wieder, hat es anschließend aber wieder bis nach Ziegenhain geschafft. Jürgen und Jörg flogen bis nach Suhl. Auf dem Rückweg strandeten die beiden Piloten im 20 Kilometer entfernten Lauterbach, der Schlepp-Falke von Ziegenhain hat sie von dort zurückgeholt.
Platz 49 und magere zwei Pünktchen waren die Ausbeute dieser Runde. Der beste hessische Verein der Liga zu sein und Aufstiegsplatz sieben der Tabelle waren da nur ein schwacher Trost. Nach oben zu den niedersächsischen und ostdeutschen Vereinen hat sich der Abstand vergrößert, und nach unten gibt es immer weniger Luft.


Sinsheimer Vergleichsfliegen

Pfingsten - Dieses Wort steht für einige von uns synonym für Sinsheim. Denn in Sinsheim findet in der Pfingstwoche alljährlich das Sinsheimer Vergleichsfliegen statt, ein Streckenflugwettbewerb in familiärer Atmosphäre. Aus Reinheim gingen in diesem Jahr Kurt Kröll, Katja und Jogi Dingeldein, Martin Wallmer und Niki Geb an den Start. Durchwachsenes Wetter ergab spannende Flüge. Dabei schlugen sich unsere Piloten wacker: Team TU (Niki, Kurt) erflog den 4. Platz, Team MR/YR (Martin, Jogi) landeten knapp dahinter auf Platz 5 und Team YR/BX (Katja, Gerd Häussler) erzielten den 12. Platz.
Einen ausführlichen Bericht von Niki gibt es in der Rubrik "Flugberichte".

3. Segelflug-Bundesliga: wir sind weiter vorne dabei.

Nach sechsten Runde der dritten Segelflug-Bundesliga sind wir weiterhin in der Tabelle vorne platziert. Mit Platz 36 in dieser Runde erzielten wir wichtige 15 Punkte. Unter den mehr 400 bundesweit teilnehmenden Vereinen belegen unsere Segelflieger den sechsten Tabellenplatz und sind damit weiterhin im Bereich der Aufstiegsränge.

Hans-Jürgen Schmidt entschied sich, die guten Aufwinde im Süden zu nutzen und wendete schließlich im Südschwarzwald. Dabei erzielte er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 81 Stundenkilometern. Jan Krause und Jörg Gutwald gelang eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 70 Stundenkilometer. Den dritten Wertungsflug steuerte Niki Geb im Rahmen des Sinsheimer Vergleichsfliegens bei.

Um sechs Plätze nach vorne geflogen

Mit Runde 4 der dritten Segelflug-Bundesliga haben wir in der Gesamtwertung einen guten Sprung nach vorne gemacht.

Nach einem aus Wettergründen schwierigen letzten Wochenende nutzten unsere Piloten am Samstag das frühsommerliche Wetter, um wieder auf Punktejagd zu gehen. Die Hochdruckwetterlage bot dafür gute Voraussetzungen und die Flugstrecken der FSVOR-Piloten waren entsprechend ansehnlich: Hans-Jürgen Schmidt, mit seinem Segelflugzeug auf mehrtägiger Wanderschaft durch Süddeutschland unterwegs, legte 637 Kilometer ohne Motorkraft zurück und erzielte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 103,5 Stundenkilometern. Jörg Dingeldein und Samuel Wiechmann nahmen derzeit am Streckenfluglehrgang des Hessischen Luftsportbunds teil und brachten mit Strecken von 430 und 319 Kilometern bei Schnittgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern hervorragende Trainingsergebnisse mit nach Hause.

Das reichte in der Wertung der vierten Liga-Runde für Platz 18. So liegen wir jetzt punktgleich, aber mit einer höheren Gesamt-Durchschnittsgeschwindigkeit, mit der SFG Werdenfels aus Bayern gemeinsam auf Rang 9 von 379 bundesweit teilnehmenden Vereinen.