Reinheimer bei Deutschem Segelflug Grand Prix

In dieser Woche wurde in Musbach der Deutsche Segelflug Grand Prix (SGP 2016 Germany / Freudenstadt-Musbach) ausgetragen. Auch ein Reinheimer Pilot nahm daran teil. Michael Paul konnte sich am Ende im starken, international besetzten Teilnehmerfeld mit einigen Welt- und Europameistern den 13. von knapp 20 Teilnehmern sichern. Die Piloten, die bei dieser Serie wie bei Segelbootrennen zeitgleich die Startlinie überqueren, lieferten sich spannende Luftrennen über Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Am Ende standen mit Matthias Sturm, Holger Karow und Mario Kiessling drei süddeutsche Piloten ganz vorne. Als Teil der weltweit ausgetragenen FAI Grand Prix Serie dient der Wettbewerb der Qualifikation für Welt-Finale in Südafrika.

Luftrennen über Brandenburg

Seit Dienstag startet FSVOR-Pilotin Katja Dingeldein bei der Segelflug-Qualifikationsmeisterschaft beim Fliegerklub Brandenburg. Im Doppelsitzer abwechselnd unterstützt von den Copiloten Rainer Meng und Jan Krause kämpft Katja die kommenden zehn Tage um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im nächsten Jahr.
Am ersten Wertungstag erflogen sich Katja und Rainer bei der ersten gemeinsamen Teilnahme an einem Wettbewerb mit so starker Konkurrenz einen hervorragenden Platz im Mittelfeld.
http://omv.fliegerklub-brandenburg.de/.

Leibertingen ist passé

Zwei tolle Wochen liegen hinter uns. Beim Fluglager im schwäbischen Leibertingen kamen sowohl Flugschüler als auch Streckenflieger auf ihre Kosten. Viele Flug-Azubis erweiterten ihren Horizont mit Umschulungen auf neue Flugzeugtypen oder erzielten wichtige Teilprüfungen der Flugausbildung. Die Streckenflieger erkundeten die Schwäbische Alb und den Schwarzwald, oft mit Blick auf den Bodensee. Dabei gelang uns ein wichtiger Meilenstein im Aufstiegsrennen der Segelflugbundesliga: im Runde 16 erzielten wir den "Spieltagssieg" in der Quali-Liga: René Kernbach, Samuel Wiechmann und Bernhard Nacke gelangen bundesweit die schnellsten Flüge. Damit verbesserten wir uns in der Gesamtwertung auf den sechsten Rang. Die ersten sieben steigen auf- drei Runden vor Schluss könnte es nicht spannender sein!

Wir sind dann mal weg

Die nächsten zwei Wochen wandern wir zum Fluglager zur Fluggemeinschaft Leibertingen e.V. aus und freuen uns auf die Thermikrennstrecken der Schwäbischen Alb und des Schwarzwalds.
Gleich im Anschluss geht Michael Paul beim FAI Sailplane Grand Prix in Musbach an den Start. Zur gleichen Zeit nimmt Katja Dingeldein mit den Copiloten Rainer Meng und Jan Krause am Offenen Märkischen Vergleichsfliegen in Brandenburg (http://omv.fliegerklub-brandenburg.de/) teil. Wir hoffen auf top Wetter und drücken allen die Daumen!

Für Reinheimer Segelflieger ist 13 keine Unglückszahl

Denn neben großen Flugstrecken brachte uns die 13. Runde der Segelflug-Qualifikationsliga mit Rang 5 eine hervorragende Platzierung. In der Gesamtwertung verbesserten wir uns damit um einen Platz und logieren nun auf Platz 6, punktgleich mit den Verfolgern aus Ludwigshafen.
Der schnellste und weiteste Reinheimer Flug der Runde gelang Volker Polhaus. Er legte seine Flugstrecke nach Bayern, wendete in Regensburg, um über die Schwäbische Alb und den Schwarzwald nach über 680 ohne Motorkraft zurückgelegten Kilometern und knapp 9 Stunden Flugzeit wieder in Reinheim einzuschweben. Für die Bundesliga, bei der die schnellsten zweieinhalb Stunden des Fluges gewertet werden, steuerte Polhaus eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 100 Stundenkilometern bei.
Ebenfalls für den Verein punkten konnten Bernhard Nacke und Hans-Jürgen Schmidt. Besonders Schmidt machte es lange spannend, ob er es bei abends nachlassenden Aufwinden wieder zurück zum Reinheimer Segelflugplatz schaffen würde.
Ein besonderer Flug gelang Rainer Meng. Mit dem mit Abstand leistungsschwächsten Flugzeug vom Typ Ka8 aus den 1960er Jahren erzielte Meng über 150 Kilometer Flugstrecke.
Mit Rundenplatz fünf haben wir unsere Ambitionen auf den Aufstieg in die zweite Segelflug-Bundesliga gefestigt, doch die Spannung für die verbleibenden Runden steigt.

Rainer Meng in der Ka8 wartet auf den Start mit dem ihm seit vielen Jahren vertrauten Flugzeug.