Kosten für die Fliegerei

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen gerne einen ersten Eindruck über eine häufig gestellte Frage vermitteln: Mit welchen Kosten kann ich rechnen, wenn ich mich dazu entschließe, die Fliegerei als Hobby zu betreiben? Eine pauschale Antwort auf diese Frage lässt sich leider nicht geben, denn dazu gibt es zu viele unterschiedliche Faktoren, die Einfluss darauf haben. Einige dieser Punkte möchten wir Ihnen hier nun gerne zeigen, aber trotzdem würden wir Ihnen empfehlen, dass Sie uns bei Interesse einfach mal am Flugplatz besuchen, wo wir Ihnen dann ganz genau erklären können, welche Kosten auf Sie zukommen werden, wenn Sie Mitglied in unserem Verein werden möchten.

 

Grundsätzlich teilen sich die entstehenden Kosten in zwei Teile auf. Der erste Teil besteht aus dem Jahresbeitrag sowie einem Pauschalbetrag, dessen Höhe sich danach richtet, welche Flugsparten (Segelflug, Ultraleichtflug und Motorflug) Sie ausüben möchten. Mit diesen Gebühren decken wir unsere laufenden Kosten im Verein ab, wozu zum Beispiel Wartungs- oder Versicherungsbeträge zählen, die auf jeden Fall anfallen, egal wie viel ein Flugzeug geflogen wird oder nicht. Der zweite Kostenteil betrifft dann die Fluggebühren, die sich nach Ihrer tatsächlichen Flugzeit berechnen und somit natürlich variabel sind. Genau aus diesem Grund fällt es auch schwer zu sagen, wie viel das Hobby beispielsweise pro Monat kosten wird, denn das hängt ganz einfach auch davon ab, wie viel Zeit Sie in der Luft verbringen werden.

 

Baustundenregelung
Was im Zuge mit den Kosten auch erwähnt werden muss, ist unsere Baustundenregelung. Im Laufe eines Jahres fallen unzählige Arbeiten im Verein an, die zum Großteil auch von den Vereinsmitgliedern erledigt werden können, was die Kostenbelastung für alle natürlich deutlich senkt. Auf Dauer kann dieses Prinzip aber nur funktionieren, wenn sich möglichst jeder engagiert und die Arbeit nicht nur an wenigen Leuten hängen bleibt. Aus diesem Grund sieht unsere derzeitige Baustundenregelung vor, dass jedes Mitglied pro Jahr 40 Arbeitsstunden leisten soll. Leistet man mehr als die geforderten 40 Stunden, macht sich das in der darauf folgenden Flugsaison positiv bemerkbar, denn mit jeder mehrgeleisteten Baustunde kann man sich ein Guthaben anlegen, das dann mit den entstehenden Fluggebühren verrechnet wird und somit die Kosten für die Fliegerei deutlich senkt. Im umgedrehten Fall, dass man weniger als die geforderten 40 Baustunden leistet, findet am Jahresende eine Nachbelastung statt.

 

Ausbildungskosten Nach den allgemeinen Informationen möchten wir Ihnen nun aber auch noch einen ungefähren Betrag nennen, mit dem Sie rechnen können, bis Sie Ihren Flugschein in der Tasche haben. Bei einer zweijährigen Ausbildungsdauer zum Segelflugzeugführer kann man von einem Durchschnittswert von ungefähr 3000 € ausgehen, für Erwachsene dürfte es etwas mehr sein, während Jugendliche eher etwas weniger bezahlen werden. Für die Ausbildung zum Luftsportgeräteführer für Ultraleichtflugzeuge kann man einen Betrag von rund 3500 € ansetzen, auch hier gilt, dass Erwachsene am Ende eher etwas über und Jugendliche etwas unter diesem Betrag liegen werden. Bei diesen Angaben handelt es sich wie bereits zu Beginn erwähnt um unverbindliche Durchschnittswerte, die aber zumindest ein Gespür dafür vermitteln sollen, wie teuer so ein Flugschein in etwa ist.